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Pelpung

aus Wikipedia, der freien Enzyklop?die

Pelpung Thubten Chökhor Ling
Pelpung Thubten Ch?khor Ling
Tibetische Bezeichnung
Tibetische Schrift:
?????????????????
Wylie-Transliteration:
dpal spungs dgon pa
Chinesische Bezeichnung
Vereinfacht:
八邦寺
Pinyin:
Babang si

Pelpung Thubten Ch?khor Ling (tibetisch: dpal spungs thub bstan chos 'khor gling; kurz: Pelpung Ch?khor Ling, tibetisch: dpal spungs chos 'khor gling; ????????????????????????? auch: Palpung) ist ein 1727 vom 8. Tai Situpa Ch?kyi Chungne[1] (1699/1700–1774) in Dêgê, Kham, gegründetes Kloster.[2] Es ist das Mutterkloster der Karma-Kagyü-Schule des tibetischen Buddhismus in Osttibet und Hauptsitz der Chamgon Kenting Tai Situpas. Im Laufe der Zeit entwickelte sich Pelpung Thubten Ch?khor Ling zu einem Zentrum der ?Buddhistischen ?kumene“ (Rime). Alle Zweigkl?ster und Zentren Pelpung Thubten Ch?khor Lings tragen ebenfalls den Namen Pelpung und sind weltweit in der ?Pelpung-Kongregation“ zusammengefasst. Pelpung bedeutet ?glorreiche Vereinigung von Studium und Praxis“, oder "Festung der Vortrefflichkeit"[3].

Pelpung Thubten Ch?khor Ling

Pelpung Thubten Ch?khor Ling war bekannt für seine riesige Bibliothek mit über 324 000 Texten und einer Kunstsammlung von mehr als 10.000 Thangka-Malereien. Der Gründer des Klosters – der 8. Tai Situpa – war ein gro?er Meister des ?Karma-Gadri“-Stils (tibetisch: karma sgar bris, ?????????????) der Thangkamalerei[4] und die M?nche Pelpung Thubten Ch?khor Lings galten als führend in der spirituellen Malkunst. Das Mutterkloster der Karma-Kagyü-Tradition in Osttibet und Zentrum der Rime-Bewegung konnte über tausend M?nche beherbergen. Au?er den Tai Situpas hatten noch andere Linien inkarnierter Lamas ihren Sitz in Pelpung Thubten Ch?khor Ling, darunter der Jamg?n Kongtrül. Zur Zeit des 11. Tai Situpa Pema Wangchug Gyelpo (1886–1952) hatte Pelpung einen festen Ruf in spiritueller, gelehriger und künstlerischer Vortrefflichkeit und Autorit?t. In den sp?ten 1950ern wurde das Kloster zerst?rt. Am Wiederaufbau wird nach wie vor gearbeitet. 1998–1999 wurde Pelpung Thubten Ch?khor Ling in die Liste der weltweit gef?hrdeten Bauwerke aufgenommen[5].

Druckerei von Pelpung Thubten Ch?khor Ling

Nach dem Druckhaus in Dege war die Druckerei des Klosters Pelpung die zweitwichtigste traditionelle Druckerei in Osttibet, in der Druckst?cke für Blockdrucke hergestellt und aufbewahrt wurden. Zahlreiche Werke der Kagyü- und Nyingma-Schule wurden in Pelpung gedruckt, darunter die unter dem Titel Rinchen Terdz? (tibetisch: rin chen gter mdzod, ??????????????????; ?Schatz wiedergefundener Lehren“) bekannte umfangreiche Werksammlung des Jamg?n Kongtrül Lodr? Thaye (1813–1899).

Pelpung Sherab Ling

Nachdem der 12. Situ Rinpoche im Alter von sechs Jahren nach Indien geflüchtet war, wurde er in Rumtek vom 16. Gyalwa Karmapa Rangjung Rigpe Dorje ausgebildet. Mit 22 Jahren begann er, in übereinstimmung mit seinem historischen Erbe der Chamgon Kenting Tai Situpas, das Kloster Pelpung Sherab Ling in Himachal Pradesh, Nordindien als seinen Sitz im Exil aufzubauen. Pelpung Sherab Ling beherbergt etwa 750 M?nche, etwa 250 davon studieren an der Klosteruniversit?t. Einrichtungen für Nonnen und M?nche, die auf dem Gel?nde dreij?hrige Retreats abhalten wollen, sind ebenfalls vorhanden. Das Projekt ist der Verbindung der vier Aspekte Spiritualit?t, Ausbildung, Gesundheit und Kultur gewidmet.

Die Pelpung-Kongregation

Die Pelpung Kongregation[6] hat mehr als 180 Kl?ster und Tempel durch einige chinesische und tibetische Bezirke hindurch und Zweiginstitutionen in Europa, USA, Ozeanien und Asien. Ihr Europ?ischer Sitz[7] ist Palpung Yeshe Ch?khor Ling Europe, kurz Palpung Europe[8], wurde etabliert und steht unter der Leitung von Ch?je Lama Palmo.

Siehe auch

Literatur

  • Josef Kolma?: Pague Collection of Tibetan Prints from Derge, Volume III, Index of Titels, Book 1 and Book 2. Compiled and Introduced. Pague 1996. ISBN 80-85425-21-1

Einzelnachweise

  1. Auch unter dem Namen Karma Tenpe Nyinche Tsuglag Ch?kyi Nangwa (tibetisch: kar ma bstan pa′i nyin byed gtsug lag chos kyi snang ba) bekannt.
  2. http://tbrc.org/link/?RID=G36@1@2Vorlage:Toter Link/tbrc.org (Seite nicht mehr abrufbar, Suche in Webarchiven Info: Der Link wurde automatisch als defekt markiert. Bitte prüfe den Link gem?? Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.
  3. des Begriffes Palpung@1@2Vorlage:Toter Link/www.palpung.eu (Seite nicht mehr abrufbar, Suche in Webarchiven Info: Der Link wurde automatisch als defekt markiert. Bitte prüfe den Link gem?? Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.
  4. www2.bremen.de: Green Tara / Grüne Tara (Memento des Originals vom 28. Dezember 2007 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gem?? Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www2.bremen.de
  5. Asian Art:Worlds Monuments Watch
  6. http://www.palpung.org/
  7. ORF: Buddha bevorzugt
  8. "Palpung Europe"
Pelpung (Alternativbezeichnungen des Lemmas)
Dpal spungs dgon pa; Babang si 八邦寺; 八蚌寺; ????????????????; Pelpung G?npa; Babang Shengjiao Falun si 八邦?圣教法輪寺; 八蚌寺

Koordinaten: 31° 38′ 54″ N, 98° 47′ 45″ O

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Pelpung
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